| Moderner Selbstschutz
In unserem Alltag erfährt der Mensch
oftmals Einschränkungen seiner Lebensqualität durch selbstprojizierte
Angstvorstellungen und wirklichen, gewaltsamen Gefahrensituationen.
Niemand muss sich mit diesen Beschränkungen hilflos abfinden
und eine Opferrolle übernehmen.
Präventivmaßnahmen wie Verhaltensanalysen, Beobachtung
des Umfeldes und frühzeitige Gefahrenerkennung wappnen uns
vor gewaltsamen Übergriffen. Das Erlernen speziell entwickelter
Techniken zur Bewältigung verbaler oder körperlicher Konfliktsituationen
befähigt uns den leichteren Umgang mit Ängsten und Aggressionen.
Es dient dem Abbau mangelndem Selbstvertrauens und ermöglicht
ein sicheres Auftreten. Sichtbare körperliche Angriffe, welche
sich im Vorfeld oft durch Imponiergehabe und Einschüchterungsversuchen
offenbaren, werden augenblicklich erkannt und können durch konsequentes Handeln zum Nachteil des Aggressors vereitelt werden.
Der Überraschungseffekt
ist auf unserer Seite, weil spezialisierte kampfrelevante Verteidigungsmaßnahmen
eine effektive Gegenwehr ermöglichen.
Die PKD-Fachakademie lehrt fünf Phasen des waffenlosen Selbstschutzes.
Abwehrkonzepte und Gegenwehr:
- in der langen Distanz gegen Fußtritte
- in der mittleren Distanz gegen Fauststöße und Fingerstiche
- in der kurzen Distanz gegen Knie, Ellbogen und Kopfstöße
- im Wurfbereich gegen Haltegriffe und Hebeltechniken
- im Bodenbereich gegen Würge-, Haltegriffe und Hebeltechniken
Die PKD-Formen
eins bis drei und abschließend die PKD-Holzpuppenform
bilden die Basis des gesamten waffenlosen Selbstschutzprogrammes.
Die Abwehr und der Gebrauch von Alltagsgegenständen
werden ebenfalls unterrichtet, z.B. Schlüssel, Zeitung, Buch,
Regenschirm, Spazierstock, Tasche, Kugelschreiber, Schal , Jacke,
Gürtel etc.
Selbst wenn Sie zu Hause, in einer Telefonzelle, einem Auto, Flugzeug
oder sonstigen engen Räumlichkeiten ohne Fluchtmöglichkeit
in Bedrängnis geraten, lassen sich die oben angeführten
Strategien erfolgreich umsetzen.
Durch Rollenspiele und verschiedene Schauplätze werden die
Verhältnismäßigkeit und der Einsatz der Mittel im
Notwehrbereich gelehrt. Die Anwendung des Notwehrgesetzes bilden
hierbei die Rahmenbedingungen.
Die Ausübung der Formen dienen der ganzkörperlichen Entspannung und zur Stabilisierung der Atmung, weshalb diese bis ins hohe Alter, in meditativer und gymnastischer Art und Weise, zum allgemeinen Wohlbefinden ausgeführt werden können.
Die PKD-Selbstschutzprogramme
bieten nicht nur mehr Sicherheit in Konfliktfällen, sondern
auch Verbesserungen latenter Fähigkeiten im Alltag.
Sie sind in relativ kurzer Zeit, ohne Akrobatik leicht erlernbar, und für den professionellen und zivilen Einsatzbereich konzipiert. Beim Training werden das Gleichgewichts-, das Gefühlsempfinden und die Reaktionsimpulse geschult. Es verbessern sich die gesamte Körperhaltung, die Koordination und die Bewegungsmotorik. Die Konzentration und die Selbstbeobachtungsgabe, die körperliche Ausdauer und die geistige Leistungsfähigkeit werden gefördert.
Spaß und eine freundliche Atmosphäre gestalten die Unterrichtsstunden für Jung und Alt zu einer gern besuchten Persönlichkeitsschulung oder zu einer sinnvollen Freizeitaktivität.
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